c

 

Forschung

Biber

Im Rheindelta werden Daten rund um den Biber in Vorarlberg gesammelt. Auch ihre Hilfe ist dabei sehr wichtig. mehr...

 

Diplomarbeiten

 

Ursula Schelling „Verbreitung, Habitatpräferenz, Populationsökologie und Phänologie der Amphibien (Caudata) im Rheindelta – unter besonderer Berücksichtigung der FFH-Art Kammmolch“ mehr...

 

Vera Leib „Der Kormoran in der Fußacher Bucht - Monitoring und Telemetrische Untersuchungen“ mehr...

 

Aktueller Forschungsbericht

 

Der Schilfgürtel im Naturschutzgebiet Rheindelta
Veränderung der seeseitigen Bestandsgrenze von 2001 bis 2006
Eine Luftbildauswertung

Erstellt im Auftrag des Naturschutzvereins Rheindelta

Autor: Umweltbüro Markus Grabher

 

Im Rheindelta finden sich mit ca. 105 ha die größten Schilfbestände in Vorarlberg. Sie erfüllen vielfältige ökologische Funktionen, reagieren jedoch sensibel auf Störungen und Veränderungen (UMG 2005).
Da die Röhrichtzonen an manchen Uferabschnitten langfristig zurückgingen, wurde im Auftrag des Naturschutzvereins Rheindelta eine Studie zur Entwicklung des Röhrichts im Zeitraum zwischen 2001 bis 2006 durchgeführt.
Diese Studie führt die Beobachtung aus den Jahren 1994 bis 2001 fort (UMG 2004).

 

Methodik
Die Entwicklung der Röhrichte wurde mit Hilfe eines Vergleichs von Luftaufnahmen aus verschiedenen Jahren abgeleitet. Kritische Punkte wurden zusätzlich vor Ort begutachtet.

 

Ergebnisse
Im Zeitraum 2001 bis 2006 ergab sich insgesamt ein Zuwachs von 6,3 ha gegenüber einem Rückgang von 0,6 ha an Schilfröhricht.
Allerdings entfällt mehr als die Hälfte des Zuwachses auf die Regeneration von früheren Verlustzonen.
Der Zuwachs an Röhricht konzentriert sich auf den östlichen Teil des Rheindeltas. Die Verluste konzentrieren sich hauptsächlich auf den westlichen Teil des Naturschutzgebietes (Gebiet zwischen Rheinspitz und Hörnle).

Im Vergleich zwischen den Beständen zwischen 1994 bis 2006 zeigt sich jedoch, dass trotz des Zuwachses 2006 die Verluste an Schilfröhricht zwischen 1994 bis 2001 nicht ausgeglichen werden konnte. Auch die durch da Hochwasser 1999 entstandenen Schäden am Röhrichtbestand konnten bis jetzt noch nicht vollständig ausgeglichen werden.

 

Den ganzen Bericht erhalten Sie hier im pdf-Format.

 

 

SchilfgürtelSchleienlöcher

 

 

 

weitere Forschungsprojekte

Menü