Der Kormoran in der Fußacher Bucht - Monitoring und Telemetrische Untersuchungen

Vera Leib

 

Nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts der Kormoran (Phalacrocorax carbo) in Europa beinahe ausgerottet worden ist, griff die 1979 verabschiedete Vogelschutzrichtlinie mit den entsprechenden Maßnahmen zum Schutz von Brutstätten des Kormorans. Dies führte zu einem starken Anstieg der Population in den Hauptbrutgebieten von Dänemark, den Niederlanden und Deutschland.

Mit der immer größer werdenden Anzahl dieser Wasservögel wuchsen auch die Sorgen der Fischerei,
die über reduzierten Fischfang berichten.


Auch im Natura 2000 Gebiet „Rheindelta“ wird seit Ende der 80iger Jahre ein stetiger Anstieg an Kormoranen beobachtet, was zu teils emotionalen Diskussionen führte.

Damit in diesen Diskussionen auf fundierte Daten zurückgegriffen werden kann,
ist es wichtig, die Entwicklung der Population und deren Verhaltensweisen zu studieren.

 

Im Zuge der Diplomarbeit sollen folgende Fragen untersucht werden:

Untersuchungsgebiet

Das Untersuchungsgebiet umfasst die Fußacher Bucht, in der sich auch die Insel mit der Hauptbrutkolonie der Kormorane befindet und der geamte Bodenseeraum, in dem sich die Kormorane aufhalten.

 

Methodik

kormoran am TrocknenKormorankoloniekormorannestkormoran

 

Bilder: Vera Leib, Dietmar Hollenstein

Menü